Termin:
  • Sa: 17.04.2010

Das Aufstellen findet am ganzen Tag statt. Die Anliegen werden in der Version mit Frau Liebel-Schimansky nicht vor der Gruppe geschildert, sondern vorab mit den Therapeuten besprochen. Das gewährleistet eine größtmögliche Unbefangenheit der Teilnehmer. Für Interessenten, die noch keine Erfahrung mit dieser Arbeit des Familienstellens haben, bietet sich hier die Gelegenheit, einmal mitzumachen und dadurch indirekt eigene Themen zu spüren und zu heilen.

  • Für Getränke ist gesorgt, in der Mittagspause und am Nachmittag hat sich bei den letzten Veranstaltungen ein kleines Buffet aus Mitgebrachtem bewährt. So könnten wir wieder die Zeit sparen, außerhalb essen zu gehen.
  • Der Seminarort in Oebisfelde richtet sich nach der Teilnehmerzahl, die auf 10 Personen mit aufzustellendem Anliegen (Teilnahmegebühr 120,- €) begrenzt ist. Darüber hinaus sind weitere Teilnehmer als Beobachter (Teilnahmegebühr 80,-€) möglich und willkommen.
  • Verbindliche Anmeldungen sind auch über das Kontaktformular möglich, ansonsten stehe ich für Fragen oder persönliche Anmeldungen gern zur Verfügung.

In Sitzungen werden oftmals wiederkehrende Fragen zu gesunder Lebensweise, Ernährung, Schlafen, Elektrosmog u.ä. an mich herangetragen. Die Artikelreihe mit dem Präfix Kurzinfo: soll bei der Klärung dieser Fragen unterstützen.  In dieser Reihe werden die häufigsten Fragen in etwas allgemeinerer Form aufbereitet und nach meinem heutigen Kenntnisstand beantwortet bzw. erläutert. So können die Antworten hier jederzeit nochmals nachgelesen werden. Aber auch der zufällige Besucher aus den Tiefen des Internets kann so ebenfalls nützliche Informationen auf seiner weiteren Reise mitnehmen.

  • Zahnpflege  und Fluor

Zur sicheren Wirksamkeit homöopathischer Arzneien sollte u.a. auf minz-, menthol- und eukalyptushaltige Präparate verzichtet werden. Das gilt auch für die Zahncreme. Die meisten handelsüblichen Zahncremes enthalten allerdings nicht nur ätherische Öle, sondern auch Fluor. Durch fluorierte Zahncremes, Speisesalz und besonders sog. Zahnversiegelungen, Elmex gelee und Fluortabletten ergibt sich gerade für Kinder ein generelles Problem, was Dr. med. Peter Graf nach meinem Geschmack am prägnantesten ausführt:

Das Fluor-Problem

“Das Fluor-Problem ist ein Thema der Neuzeit, mit dem die häufigste Zivilisationskrankheit, der Zahnverfall (Karies) zurückgedrängt werden soll. Allerdings ist Karies keine Fluor-Mangelkrankheit (!), sondern die Folge moderner (“ungesunder”) Lebens- und Ernährungsweise (zuviel Zucker, zuviel tierisches Eiweiß/Fleisch, zuviel Antibiotika, schlechte Mundhygiene, zuwenig Kauarbeit, u.a.)

Wenn wir die natürlichen Bedingungen betrachten – Fluor wurde als Element erstmalig im 19. Jahrhundert isoliert und findet wegen seiner chemischen Aggressivität in der modernen (Kunststoff-) Industrie breite Anwendung -, so reichert der Mensch im Alter Fluor (als Kalziumfluorid) an und ist als Kleinkind fast frei davon. Die Muttermilch ist ebenso frei von Fluor (selbst wenn die Mutter Fluor – z.B. Natriumfluorid – einnehmen würde). Hieraus ist zu folgern, daß das Kind natürlicherweise vor Fluor geschützt werden soll! Wir wissen, daß der Knochen 30 – 40 mal mehr (!) Fluor einlagert, als der Zahn in seinem Schmelz und daß wir 300 mal mehr Knochen- als Zahnmasse besitzen.

Fluor ist nicht tauglich, den Knochen im Alter (Osteoporose) zu schützen. Im Kindesalter hat die natürliche Elastizität des Knochens Vorrang und die Verhärtung durch Vitamin D und gar durch Fluor sind unphysiologisch! Fluor kann sehr schnell giftig wirken (geringe therapeutische Breite) und das Gleiche auslösen, was es verhindern soll (Fluorose = Schwarzwerden der Zähne und Verfall!). Da die Nahrung zunehmend Fluorbeigaben enthält (Abwässer, Umweltbelastung!), unkontrolliert über Zahnpasten und Mundwässer, sowie über Trinkwasser, Mineralwasser und Nahrungs- und Genußmittel (besonders fluorhaltig sind: Hirse, Schwarztee, Gelatine – in Joghurt, Süßwaren, z.B. Gummibären u.a.-) Additionen von Fluor möglich werden, ist eine Dosierungsfrage im Entgleisen! Fluor ist ein Enzymgift, hemmt die Blutbildung und kann den Magen schädigen, Tetanie auslösen und zu Herz- und Kreislaufversagen führen. Auf Fluor kann völlig verzichtet werden. Es geht alternativ um die bewußte Ernährung, die Zahnpflege und sinnvolle Infektbewältigung (Vermeidung von Antibiotika)…”  (Zitat aus: Friedrich P. Graf, Ganzheitliches Wohlbefinden-Homöopathie für Frauen)

Darüber hinaus ist aus dem Biologischen Dekodieren bekannt, was ich aus dem Praxisalltag bestätigen kann, es gibt auch die Zähne betreffend keine krankhaften Veränderung ohne vorangegangenen biologischen Konflikt, meist das Beißen (auch im symbolischen Sinn), d.h. angreifen, verteidigen, “Beute” festhalten und zerkleinern betreffend. Dabei hat auch jeder einzelne Zahn seine eigene Bedeutung.

In der Summe der Überlegungen ist eine ist eine übertriebene Zahnpflege mit häufiger Zahnsteinentfernung, Bleichen, zu harten Zahnbürsten oder sehr aggressiven Zahncremes nicht zu empfehlen, ist auch kein Schutz vor Karies. Nach meiner Erfahrung hört eine Kariesneigung nach passender homöopathischer Anregung und Lösung der hintergründigen Konflikte, besonders bei Kindern, rasch auf. Fluorid- und/oder mentholfreie Zahncremes gibt es u.a. von:

  • WALA
  • WELEDA (Calendula)
  • ELMEX (-mentholfrei)
  • LAVERA (-neutral)
  • ORAL B (sensitiv)
  • Dr. HAUSCHKA (Sensitiv Zahncreme Sole).

Termine:
  • Di: 23.02.2010 von 19:30-21:00 Uhr
  • Do: 11.03.2010 von 19:30-21:00 Uhr
  • Do: 18.03.2010 von 19:30-21:00 Uhr

Der 3-teilige Kurs läuft zum ersten Mal und richtet sich an Eltern und Großeltern. Wir werden einen Bogen von der Geburt bis zur Pubertät spannen und über die typischen Schwierigkeiten und häufig angezeigte homöopathische Mittel sprechen. Neben Erkältungskrankheiten, Erbrechen, Durchfall und Hauterscheinungen wird u.a. auch das Impfen thematisiert.

  • Kursgebühr: 15,- € pro Abend
  • Mehrteilige Kurse können nur komplett gebucht werden.
Die Veranstaltungen finden ab 8 Anmeldungen statt.

Termine:
  • Do: 21.01.2010 von 19:30-21:00 Uhr
  • Do: 11.02.2010 von 19:30-21:00 Uhr

Dieser Kurs gibt einen Überblick über die Prinzipien der klassischen Homöopathie, die Herkunft und Herstellung homöopathischer Arzneien, die homöopathische Behandlung und vor allem das Krankheitsverständnis aus homöopathischer Sicht. An einem Beispiel wird gezeigt, wie eine Verschreibung zustande kommt und welche Einsatzgebiete für die Homöopathie möglich sind. Die Basisinformationen können jedem interessierten Laien und Patienten zugute kommen, zu empfehlen sind sie für die noch nicht einschlägig vorgebildeten Teilnehmer der weiterführenden homöopathischen Seminare.

  • Kursgebühr: 15,- € pro Abend
  • Mehrteilige Kurse können nur komplett gebucht werden.
  • Wegen begrenzter Teilnehmerzahl melden Sie sich bitte verbindlich bis spätestens eine Woche vor Kursbeginn telefonisch, per E-Mail oder direkt in der Praxis an.
Die Veranstaltungen finden ab 8 Anmeldungen statt.

Ungeachtet persönlicher Grundhaltungen kann sich momentan kaum jemand der Konfrontation mit dem Thema entziehen. Deshalb an dieser Stelle ein paar Anmerkungen und Beobachtungen aus der Praxis. Mit schöner (saisonaler) Regelmäßigkeit versuchen verschiedenste Medien über Gesundheitsfragen zu verunsichern. Angst vor etwas ist immer ein schlagendes Argument. Auffällig ist zu diesem Zweck der Ideenreichtum: BSE, Vogelgrippe, Ausbreitung der Tuberkulose, Tote nach Masern…  aktuell eben Schweinegrippe. Kaum ein Laie ist imstande oder macht sich die Mühe, den Einzelfällen nachzugehen oder die tatsächlichen Häufigkeiten zu überprüfen. Ein Schelm, wer dabei Böses (gar von Politik oder Industrie) denkt.

Meine Beobachtungen sind folgende: Unstrittig sind saisonale Häufungen von sog. Erkältungskrankheiten, auslösende Bezüge wie Wetterlage, geringere Sonneneinstrahlung, Zeitumstellung, Schulbeginn, starke Assoziationen durch Volkstrauertag, Totensonntag usw. bleiben aber unbeachtet. Platt formuliert kann man sagen, wer genügend großen Stress oder ungelöste entsprechende Konflikte hat, kann sich immer die passenden Erreger für die zugehörige Krankheit holen, im Herbst noch leichter. Menschen mit sehr stabiler Vitalität oder  homöopathisch vorbehandelte bleiben sehr häufig gesund oder akute Krankheiten verlaufen einfacher und kürzer. Die meisten “grippalen Infekte” der letzten Wochen sind ohne unterdrückende Medikamente (starke Fiebersenker, Antibiotika, Tamiflu) relativ kurz, mit intensivem Fieber, oft trockenem Husten und sprechen gut auf homöopathische Verordnungen an. In meiner Praxis kamen bisher etwa zur Hälfte die jeweiligen individuellen Hauptmittel und zur anderen Hälfte jeweils eine der fünf bis sechs zur Zeit am häufigsten wirksamen homöopathischen Arzneien zum Einsatz. Bei Fragen zum Thema Impfungen gebe ich aus homöopathischer Sicht gern Auskunft. Interessanterweise haben verlässliche Apotheker schon homöopathische Arzneien aus “Schweinegrippeimpfstoff” und antiviralen Medikamenten hergestellt. Diese könnten sich bei Folgen durch Impfung im isopathischen Sinn noch als nützlich erweisen. Womöglich regt diese Zeit zu einem kritischen und individuellen Umgang mit dem angesprochenen Thema an. Interessierten empfehle ich folgende Literatur:

Dr. med. Friedrich P. Graf, “Die Impfentscheidung – vor jeglicher Ausführung“.


Seiten: 1 2 3 »