In Sitzungen werden oftmals wiederkehrende Fragen zu gesunder Lebensweise, Ernährung, Schlafen, Elektrosmog u.ä. an mich herangetragen. Die Artikelreihe mit dem Präfix Kurzinfo: soll bei der Klärung dieser Fragen unterstützen.  In dieser Reihe werden die häufigsten Fragen in etwas allgemeinerer Form aufbereitet und nach meinem heutigen Kenntnisstand beantwortet bzw. erläutert. So können die Antworten hier jederzeit nochmals nachgelesen werden. Aber auch der zufällige Besucher aus den Tiefen des Internets kann so ebenfalls nützliche Informationen auf seiner weiteren Reise mitnehmen.

  • Zahnpflege  und Fluor

Zur sicheren Wirksamkeit homöopathischer Arzneien sollte u.a. auf minz-, menthol- und eukalyptushaltige Präparate verzichtet werden. Das gilt auch für die Zahncreme. Die meisten handelsüblichen Zahncremes enthalten allerdings nicht nur ätherische Öle, sondern auch Fluor. Durch fluorierte Zahncremes, Speisesalz und besonders sog. Zahnversiegelungen, Elmex gelee und Fluortabletten ergibt sich gerade für Kinder ein generelles Problem, was Dr. med. Peter Graf nach meinem Geschmack am prägnantesten ausführt:

Das Fluor-Problem

“Das Fluor-Problem ist ein Thema der Neuzeit, mit dem die häufigste Zivilisationskrankheit, der Zahnverfall (Karies) zurückgedrängt werden soll. Allerdings ist Karies keine Fluor-Mangelkrankheit (!), sondern die Folge moderner (“ungesunder”) Lebens- und Ernährungsweise (zuviel Zucker, zuviel tierisches Eiweiß/Fleisch, zuviel Antibiotika, schlechte Mundhygiene, zuwenig Kauarbeit, u.a.)

Wenn wir die natürlichen Bedingungen betrachten – Fluor wurde als Element erstmalig im 19. Jahrhundert isoliert und findet wegen seiner chemischen Aggressivität in der modernen (Kunststoff-) Industrie breite Anwendung -, so reichert der Mensch im Alter Fluor (als Kalziumfluorid) an und ist als Kleinkind fast frei davon. Die Muttermilch ist ebenso frei von Fluor (selbst wenn die Mutter Fluor – z.B. Natriumfluorid – einnehmen würde). Hieraus ist zu folgern, daß das Kind natürlicherweise vor Fluor geschützt werden soll! Wir wissen, daß der Knochen 30 – 40 mal mehr (!) Fluor einlagert, als der Zahn in seinem Schmelz und daß wir 300 mal mehr Knochen- als Zahnmasse besitzen.

Fluor ist nicht tauglich, den Knochen im Alter (Osteoporose) zu schützen. Im Kindesalter hat die natürliche Elastizität des Knochens Vorrang und die Verhärtung durch Vitamin D und gar durch Fluor sind unphysiologisch! Fluor kann sehr schnell giftig wirken (geringe therapeutische Breite) und das Gleiche auslösen, was es verhindern soll (Fluorose = Schwarzwerden der Zähne und Verfall!). Da die Nahrung zunehmend Fluorbeigaben enthält (Abwässer, Umweltbelastung!), unkontrolliert über Zahnpasten und Mundwässer, sowie über Trinkwasser, Mineralwasser und Nahrungs- und Genußmittel (besonders fluorhaltig sind: Hirse, Schwarztee, Gelatine – in Joghurt, Süßwaren, z.B. Gummibären u.a.-) Additionen von Fluor möglich werden, ist eine Dosierungsfrage im Entgleisen! Fluor ist ein Enzymgift, hemmt die Blutbildung und kann den Magen schädigen, Tetanie auslösen und zu Herz- und Kreislaufversagen führen. Auf Fluor kann völlig verzichtet werden. Es geht alternativ um die bewußte Ernährung, die Zahnpflege und sinnvolle Infektbewältigung (Vermeidung von Antibiotika)…”  (Zitat aus: Friedrich P. Graf, Ganzheitliches Wohlbefinden-Homöopathie für Frauen)

Darüber hinaus ist aus dem Biologischen Dekodieren bekannt, was ich aus dem Praxisalltag bestätigen kann, es gibt auch die Zähne betreffend keine krankhaften Veränderung ohne vorangegangenen biologischen Konflikt, meist das Beißen (auch im symbolischen Sinn), d.h. angreifen, verteidigen, “Beute” festhalten und zerkleinern betreffend. Dabei hat auch jeder einzelne Zahn seine eigene Bedeutung.

In der Summe der Überlegungen ist eine ist eine übertriebene Zahnpflege mit häufiger Zahnsteinentfernung, Bleichen, zu harten Zahnbürsten oder sehr aggressiven Zahncremes nicht zu empfehlen, ist auch kein Schutz vor Karies. Nach meiner Erfahrung hört eine Kariesneigung nach passender homöopathischer Anregung und Lösung der hintergründigen Konflikte, besonders bei Kindern, rasch auf. Fluorid- und/oder mentholfreie Zahncremes gibt es u.a. von:

  • WALA
  • WELEDA (Calendula)
  • ELMEX (-mentholfrei)
  • LAVERA (-neutral)
  • ORAL B (sensitiv)
  • Dr. HAUSCHKA (Sensitiv Zahncreme Sole).

Ungeachtet persönlicher Grundhaltungen kann sich momentan kaum jemand der Konfrontation mit dem Thema entziehen. Deshalb an dieser Stelle ein paar Anmerkungen und Beobachtungen aus der Praxis. Mit schöner (saisonaler) Regelmäßigkeit versuchen verschiedenste Medien über Gesundheitsfragen zu verunsichern. Angst vor etwas ist immer ein schlagendes Argument. Auffällig ist zu diesem Zweck der Ideenreichtum: BSE, Vogelgrippe, Ausbreitung der Tuberkulose, Tote nach Masern…  aktuell eben Schweinegrippe. Kaum ein Laie ist imstande oder macht sich die Mühe, den Einzelfällen nachzugehen oder die tatsächlichen Häufigkeiten zu überprüfen. Ein Schelm, wer dabei Böses (gar von Politik oder Industrie) denkt.

Meine Beobachtungen sind folgende: Unstrittig sind saisonale Häufungen von sog. Erkältungskrankheiten, auslösende Bezüge wie Wetterlage, geringere Sonneneinstrahlung, Zeitumstellung, Schulbeginn, starke Assoziationen durch Volkstrauertag, Totensonntag usw. bleiben aber unbeachtet. Platt formuliert kann man sagen, wer genügend großen Stress oder ungelöste entsprechende Konflikte hat, kann sich immer die passenden Erreger für die zugehörige Krankheit holen, im Herbst noch leichter. Menschen mit sehr stabiler Vitalität oder  homöopathisch vorbehandelte bleiben sehr häufig gesund oder akute Krankheiten verlaufen einfacher und kürzer. Die meisten “grippalen Infekte” der letzten Wochen sind ohne unterdrückende Medikamente (starke Fiebersenker, Antibiotika, Tamiflu) relativ kurz, mit intensivem Fieber, oft trockenem Husten und sprechen gut auf homöopathische Verordnungen an. In meiner Praxis kamen bisher etwa zur Hälfte die jeweiligen individuellen Hauptmittel und zur anderen Hälfte jeweils eine der fünf bis sechs zur Zeit am häufigsten wirksamen homöopathischen Arzneien zum Einsatz. Bei Fragen zum Thema Impfungen gebe ich aus homöopathischer Sicht gern Auskunft. Interessanterweise haben verlässliche Apotheker schon homöopathische Arzneien aus “Schweinegrippeimpfstoff” und antiviralen Medikamenten hergestellt. Diese könnten sich bei Folgen durch Impfung im isopathischen Sinn noch als nützlich erweisen. Womöglich regt diese Zeit zu einem kritischen und individuellen Umgang mit dem angesprochenen Thema an. Interessierten empfehle ich folgende Literatur:

Dr. med. Friedrich P. Graf, “Die Impfentscheidung – vor jeglicher Ausführung“.


Jede Website besteht im Inneren aus Programmcode, bekannt als HTML .
Dieser Code enthält diverse Elemente, wie z.B.

  • Hyperlinks, Bilder
  • Absatzmarken, Eingabefelder, Auswahlmenüs, etc.

Das kostenlose Werkzeug ” Websites as Graphs” untersucht eine komplette Website auf seine Elemente und erstellt daraus eine äußerst dekorative Baumgrafik.
Die Baumgrafik zeigt unsere noch recht junge Internetseite,  Stand 11.11.2009.
Schauen wir mal, ob dieser Baum gut gepflegt wird und weiterhin so schön gedeiht, indem viele neue Texte und Bilder von uns hier eingepflegt werden.

ambu-alternativ.de Stand 11.11.09

Die Bedeutung der Farbpunkte (Farblegende):

  • Blau: steht für Links (<a href=”…”>)
  • Rot: für Tabellen (<table>,< tr> und <td>)
  • Grün: für Container (<div>)
  • Violet: für Bilder (<img>)
  • Gelb: für Formulare (<form>,<input>,<textarea>, <select>, <option>)
  • Orange: Für Zeilenumbrüche und Zitate (<br>, <p>, <blockquote>)
  • Schwarz: Der HTML-Tag, die Wurzel der Seite
  • Grau: Alles, was bisher nicht erwähnt wurde

Die homöopathische Arzneimittel

Erst durch ein spezielles Herstellungsverfahren erhalten die homöopatischen Arzneimittel ihre Wirksamkeit. Die jeweilige Ausgangssubstanz ist in einem bestimmten Verhältnis verdünnt und verschüttelt. Dieses Dynamisieren oder Potenzieren setzt die Arzneikräfte frei, je häufiger desto stärker. So gelten tiefere Potenzen (D3, D6 bis zur C12) als gut geeignet, die Selbstheilungstendenz des Körpers bei akuten Erkrankungen zu unterstützen und die Genesung zu beschleunigen. Höhere Potenzen (C, M, Q) kommen oft bei chronischen Erkrankungen zum Einsatz. Sie wirken oft tiefgreifender bzw. langfristiger und regen den Organismus an, von innen nach außen gesünder zu werden. Im Verlauf der Genesung bessern sich die individuell ausgeprägten Sypmtome sowohl auf geistiger als auch auf psychischer und körperlicher Ebene.

Welche Krankheiten lassen sich durch die klassische Homöopathie behandeln?

Fast alle Erkrankungen, sowohl akute als auch chronische sind der klassischen Homöopathie zugänglich. So klingen Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden, Blasenentzündungen und Kinderkrankheiten unter homöopathischer Therapie rasch wieder ab bevor Komplikationen auftreten. Die Homöopathie will nicht die Schulmedizin ersetzen; manche Operationen, die Versorgung schwerer Verletzungen und bestimmte Medikationen müssen vom Arzt veranlasst werden. Dennoch ist die klassische Homöopathie auch hier begleitend äußerst hilfreich und kann z. B. für eine bessere Wundheilung sorgen. Diabetiker, Rheumatiker und andere Patienten finden Hilfe, Schmerzen und Begleitsymtptomen wirkungsvoll zu begegnen. Besonders Kinder lassen sich schnell homöopathisch anregen. Behandelbar sind u. a. Allergien, Neurodermitis, Erkältungsanfälligkeit und auch psychische Auffälligkeiten wie Bettnässen und Hyperaktivität. Bekannt ist auch eine gute Einflussnahme auf unerfüllten Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt. Selbst Schwindel, Gedächtnisstörungen und Krankheiten des Alters können homöopathisch gebessert werden. Gerade chronische Krankheiten sind oft nachhaltig durch den individuellen Zugang zu jedem einzelnen Patienten mit der klassischen Homöopathie behandelbar. Nach Anamnese (Erstgespräch) und Behandlungsbeginn kann schon oft eine Prognose gestellt werden.

Die Behandlung

Eine gute Voraussetzung für eine homöopathische Kur ist die Bereitschaft des Patienten, den Therapeuten als einen Partner zu sehen, mit dem man frei und selbst verantwortlich für die Gesundheit arbeiten kann. Im Verlauf der Behandlung bessern sich oft nicht nur die Hauptbeschwerde, z. B. die Migräne oder ein Hautausschlag, sondern auch andere, vielleicht weniger schwerwiegende Symptome und das allgemeine Wohlbefinden. Nach den ersten Schritten, der sorgfältigen Anamnese, der Arzneiwahl und Verabreichung sind die Selbstbeobachtung und ihr Bericht über den Heilungsprozess bedeutsam für den Fortgang der Behandlung. Eventuelle Heilungshindernisse gilt es dabei gemeinsam herauszufinden und zu beseitigen.
Die Anregung der im Menschen verborgenen Selbstheilungskräfte durch die homöopathischen Mittel funktioniert auch bei Kindern, Bewusstlosen und sogar Tieren.
Man muss daher nicht daran glauben, damit sie helfen.


Die klassische Homöopathie nach Samuel Hahnemann (deutscher Arzt, 1755-1843) ist eine komplexe Heilmethode mit eigener Krankheits- und Arzneimittellehre, die nicht nur die Behandlung von erkrankten Organen oder Funktionen zum Ziel hat, sondern den ganzen Menschen erfasst. Sie ist eine Stimulations- und Regulationstherapie, welche die Selbstheilungskräfte des Organismus anregt. Hahnemann hatte die Absicht, dauerhafte Gesundheit zuverlässig, sanft und schnell wieder herzustellen bzw. auf ein besseres Niveau zu heben (§2 aus “Organon der Heilkunst“). Dabei suchte er nach nachvollziehbaren und systematischen Regeln und fand heraus, dass Ähnliches mit Ähnlichem zu heilen sei – similia similibus curentur
Klassische Homöopathie ist heute Ganzheitsmedizin nach weiteren klaren Prinzipien: Potenzierung der arzneilichen Ursubstanzen und Überprüfung der Wirkung am Gesunden und Kranken vor Einsatz der Mittel. Eine kleine Illustration der Ähnlichkeitsregel: Fast jeder kennt den Zustand nach übermäßigem Kaffeegenuss mit erhöhter Wachheit bis zur Schlaflosigkeit, reger Gedankentätigkeit, Harndrang, Herzklopfen, möglicher Magendruck und Zittrigkeit. Nun wird auch ein homöopathisches Präparat aus den Kaffeebohnen gewonnen, welches Patienten heilen kann, die an genau diesen Symptomen leiden. Die Homöopathie verordnet Kaffee also nicht, um Müdigkeit zu vertreiben.