Termin:
  • Sa: 20.03.2010

Das Aufstellen findet am ganzen Tag statt. Die Anliegen werden in der Version mit Frau Liebel-Schimansky nicht vor der Gruppe geschildert, sondern vorab mit den Therapeuten besprochen. Das gewährleistet eine größtmögliche Unbefangenheit der Teilnehmer. Für Interessenten, die noch keine Erfahrung mit dieser Arbeit des Familienstellens haben, bietet sich hier die Gelegenheit, einmal mitzumachen und dadurch indirekt eigene Themen zu spüren und zu heilen.

  • Für Getränke ist gesorgt, in der Mittagspause und am Nachmittag hat sich bei den letzten Veranstaltungen ein kleines Buffet aus Mitgebrachtem bewährt. So könnten wir wieder die Zeit sparen, außerhalb essen zu gehen.
  • Der Seminarort in Oebisfelde richtet sich nach der Teilnehmerzahl, die auf 10 Personen mit aufzustellendem Anliegen (Teilnahmegebühr 120,- €) begrenzt ist. Darüber hinaus sind weitere Teilnehmer als Beobachter (Teilnahmegebühr 80,-€) möglich und willkommen.
  • Verbindliche Anmeldungen sind auch über das Kontaktformular möglich, ansonsten stehe ich für Fragen oder persönliche Anmeldungen gern zur Verfügung.

Manchmal halten uns Verstrickungen in unserem Familiensystem davon ab, dem Leben zu trauen und das Gute im Nahen zu finden. Dann bestimmt ein inneres Bild der Familie unsere Beziehungen zu anderen Menschen und zur Wirklichkeit, in dem wir in die Schicksale von Mitgliedern unserer Familie verstrickt sind und eigene Lösungen nicht sehen können.
Dieser unbewusste Prozess wird durch ein „Sippenwissen“ geleitet, das dafür sorgt, dass ausgeschlossene, vergessene oder nicht geachtete Mitglieder des Systems durch später Geborene oder Hinzukommende vertreten werden und so im Familiensystem präsent bleiben.
Das hat oft schlimme Schicksale, Krankheiten oder unglückliche Beziehungen bei Nachkommen zur Folge.
Diese Verstrickungen können durch die Herstellung der Ordnung aufgelöst werden, indem jedes Familienmitglied seinen richtigen Platz einnimmt. Durch den Ausgleich von Geben und Nehmen und die Berücksichtigung von Bindungen, können diese Verstrickungen gelöst werden. Ein neues, der Ordnung im Kraftfeld der Familie folgendes, inneres Bild tritt an die Stelle des alten. Dadurch werden die in der Verstrickung gebundenen Kräfte frei.
Mit der sehr wirksamen Methode des Familienstellens nach Bert Hellinger können diese Verstrickungen innerhalb des Systems deutlich gemacht werden.

Bert Hellinger hat das Familienstellen, was schon sehr lange bekannt ist und in der Neuzeit wieder entdeckt wurde, auf seine Art weiterentwickelt.
Mittels Stellvertreter werden die eigene Familie oder andere soziale Felder (z.B. der Arbeitsplatz) im Raum positioniert (aufgestellt), um dann Verstrickungen zu erkennen und aufzulösen.
Die Ordnung im System wird hergestellt, indem die Stellvertreter der wirklichen Personen fühlen und äußern, wie es ihnen in der bisherigen und dann in der neuen Konstellation geht, der Therapeut Lösungssätze sagen lässt und die Person , die das Anliegen hat, am Ende in die Aufstellung tritt.
Dies passiert nur soweit, wie die aufstellende Person bereit ist, in ihr Familiensystem einzusteigen. Es wird dabei also weder interpretiert noch manipuliert.
Durch dieses stellvertretende Handeln ändert sich sofort und in der Folgezeit auch die Realität.

Literatur  (Die Links auf den Büchern gehen zu http://www.amazon.de)